Konzert mit dem Wiener Glasharmonikaduo  

27. Februar 2016, 11 Uhr, im Kursaal Bad Cannstatt für die Kinder und Eltern der von uns betreuten Kitas

Ein ganz besonderes Erlebnis mit ganz besonderen Instrumenten, gespielt von ganz besonderen Künstlern!

Zu Mozarts Zeiten war sie hip und in: die Glasharmonika. Er komponierte sogar Konzerte für dieses Instrument, das sanfte Töne durch den Raum schweben lässt, gehaucht und feenhaft. Das zweite gespielte Instrumet war das Verrophon, eine moderne Abart. Auch wir – die Baydurs – hatten so ein Konzert noch nie erlebt. Danke an die Mozartgesellschaft Stuttgart, die das Duo zu einem Abendkonzert einlud und uns so die Möglichkeit gab, am Vormittag ein interaktives Kinderkonzert mit den Künstlern zu gestalten!

300 unserer Baydur-Kids und ihre Eltern waren gekommen, um sich verzaubern zu lassen. Der Kleine Saal im Kursaal Bad Cannstatt bot den stilvollen Rahmen für die edlen Instrumente. Gespielt wurden klassische Stücke, aber auch bekannte Kinderlieder und Songs zum Mitsummen. Aber das war nicht alles: Das Duo Schönfeldinger moderierten die Vorstellung, erklärten locker und verständlich, wie die Instrumente funktionieren, und ließen die kleinen Zuhörer Fragen stellen und beantworten. Das Beste für die Kinder kam zum Schluss: auf einer Mini-Glasharmonika und natürlich echten Sektgläsern durfte jeder ausprobieren, wie das geht – lauter angehende Künstler/innen!

Wie toll das ankam, erfuhren wir dann aus einer Mail von der Erzieherin Frau Dubravka Ljubesic, die uns Frau Katrin Schulze vom Jugendamt Stuttgart weiterleitete: mehr unter der Bildergalerie

Großes Lob und herzlichen Dank unsererseits an die vielen Erzieherinnen, die die Kinder an ihrem freien Tag zum Konzert begleitet haben!

Glasharmonika Die Künstler in Aktion Verrophon

Das ist eine Glasharmonika…

Die Künstler in Aktion

….und das ein Verrophon

Ahmet Baydur Begruessung Ein schoener Saal Ganz weit vorn...

Ahmet Baydur begrüßt…

…die vielen Kinder und Eltern

Vorn sind die teuersten Plätze!

So spielt man Glasharmonika Da muss man drehen Ist das lustig!

So spielt man Glasharmonika…

…da muss man drehen

Ist das lustig!

Wie toll das ankam, erfuhren wir dann aus einer Mail von der Erzieherin Frau Dubravka Ljubesic, die uns Frau Katrin Schulze vom Jugendamt Stuttgart weiterleitete:

Rückblick zum Konzert mit dem Wiener Glasharmonikaduo am 27.02.2016:
Der Saal war voll. Die Kinder staunten nicht wenig, als die Klänge der sphärischen Musik ertönten. Manche Kinder blieben bei ihren Eltern mit gefesselten Blicken zur Bühne, andere rannten nach vorne, um den Musikern und ihren ungewöhnlichen Instrumenten so nah wie möglich zu sein. Es war ein Geben und ein Nehmen. Ein Dialog unter den Musikern und dem Publikum.
Links von mir saß ein Mädchen im Alter ca. 4-5 Jahren mit ihrer Mutter und rechts von mir eine Mutter mit ihren zwei Söhnen im Alter von ca. 6 und 7 Jahren. Das Mädchen war während des Konzertes sehr unruhig, sie verlangte immer wieder nach ihren Knabbereien, sprach laut mit ihrer Mutter und ehrlich gesagt störte sie unweigerlich alle andere Zuschauer um uns herum. Ich war daher umso mehr überrascht über das, was auf der anderen Seite passierte. Zwei Jungen waren ganz ruhig aber wachsam. Sie verfolgten konzentriert das Musikspiel auf der Bühne. Um nicht aufdringlich zu sein, aber doch ein paar Worte der Mutter zu entlocken, stellte ich mich kurz vor und äußerte meine Bewunderung, dass die zwei Jungen so aufmerksam sind. „Sie besuchen sicherlich regelmäßig klassische Konzerte, denn Ihre beiden Jungen sind sehr konzentriert und ruhig?“ Ich vermutete  dahinter die Vertrautheit mit allem, was zu einem Konzert gehört. Die Mutter antwortete:“Ah nein, nein, keine andere Konzerte außer Baydur-Konzerte, das schon. Die zwei, sie sind sonst nicht so ruhig eher sehr sehr lebhaft. Ich hab fünf davon.“ Ich war überrascht: “ Oh, Sie sind dann eine reiche und stolze Mama dazu!“ Was ich auch bei dieser sehr netten Familie beobachtete ist, dass sie alle – Mama einschließend – aktiv und konzentriert das Konzert mitverfolgt haben. Der kleine Junge, dessen Namen ich leider nicht erfuhr, hat die Töne die auf einem Glas Wasser erzeugt wurden, nachgepfiffen – längst bevor das Publikum dazu aufgefordert wurde.
Die Mutter hat „Pipi Langstrumpf“ das Lied ihrer Kindheit (wie sie sagte) mitgesungen und mitgesummt.
Am Konzertende gingen die beiden Jungen Hand in Hand zur Bühne um die kleine Glasharmonika aus der Nähe zu erleben. Ich verabschiedete mich mit einem tollen Gefühl über Musik, die einen in ihren Bahn zieht, ob Klein oder Groß…    wir verfallen ihr alle!